Looking for Freedom

Am 26. Februar führte der Literaturkurs unserer Q2 ihr Theaterstück „Looking for Freedom“ in der Aula auf. Im Gegensatz zu den vorangegangen Jahren gab es diesmal nicht ein großes, zusammenhängendes Stück, sondern vier kleinere Stücke, die sich jedoch alle mit der Thematik „Freiheit“ beschäftigten.
Als Einleitung trug Celina Schulte, die zwar nicht zum Literaturkurs gehörte, sich allerdings trotzdem dazu bereit erklärte, einen Poetry-Slam vor, der das Publikum auf die anstehende Thematik vorbereiten sollte und bereits eine kurze Vorschau auf die einzelnen Stücke enthielt.

Das erste der vier selbstgeschriebenen Stücke „Warum das mit der Liebe nicht so einfach ist“ handelte von einer Scheinbeziehung zwischen Tom (Tim Niklas Heinze) und Jennifer (Marlen Karsten), die eigentlich eine Frau liebt. Durch einen Wechsel zwischen den Worten, die wirklich ausgesprochen werden und dem, was die Personen eigentlich denken, werden die Probleme der Gesellschaft und eines möglichen Outings sehr gut beleuchtet. So hat in diesem Fall Jennifer große Bedenken, sich gegenüber ihrer Mutter (Stina Hench) zu öffnen. Nachdem ihre Freundin Sam (Vanessa Hibert) ihr ein Ultimatum stellt, muss eine Entscheidung her, bei der auch Engel (Regina Lingert) und Teufel (Loukia Bäumer) nicht wirklich hilfreich sind. Nach diesem sehr ernsten Thema gab es einen kurzen, lustigen Sketch, der die Stimmung etwas auflockern sollte.
Im nächsten Stück versucht Karl Schmidt (Victor Zimmermann) zum wiederholten Male eine Beförderung zu bekommen. Doch Chefin Frau Maalik (Christina Buschhaus) lehnt, wie immer ab. Als dann auch noch seine Frau (Alina Reichmann) Pläne hat ins Ausland zu verreisen, beginnt Schmidt zu zweifeln. Sein Freund Max (Julian Kaiser) nennt ihm daraufhin ein Zitat von Sartre, woraufhin Karl alles hinschmeißt. Zum Schluss landet er sogar im Gefängnis.
Nach einer Pause ging es weiter mit „Innen wie außen“. Hier wurden sowohl die Bedürfnisse des Inneren (Angelina Büdenbender) als auch die Umsetzung im Äußeren beleuchtet. Es wurde ganz deutlich gemacht, wie sehr das Innere unter den äußeren Bedingungen leiden kann. Dieser große Konflikt konnte in diesem Beispiel nur mit dem Tod enden.
Den Schlusspunkt setzte das Stück „Mein Moment“, in welchem es um David (Tim Niklas Heinze) geht, der nach einem tragischen Unfall im Rollstuhl sitzt und sein Leben nicht mehr so fortführen kann, wie er gerne würde. Im Krankenhaus trifft er auf die blinde Nora (Carlotta Wallaschek) und ihren Mann (Jotham Schneider), die ihm wieder neuen Mut geben. Auch seine Schwester (Katlynn Hofmann) hilft ihm auf seinem Weg zurück.

Wir als Literaturkurs bedanken uns ganz herzlich bei Frau Daub, die uns ganz hervorragend auf die Aufgaben vorbereitet hat, bei Frau Beitler und Frau Reif, sowie bei Frau Muus, die nachdem Frau Daub ausscheiden musste, uns bis zur Aufführung geführt haben.

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