Endlich war es soweit: Die Hilfsorganisation „Hilfe für die Massai“ aus Tansania besuchte unser Gymnasium Auf der Morgenröthe. Das Besondere daran war, dass neben dem Leitungsteam aus Deutschland auch einige Massai mitgekommen waren. Es wurde ein lebendiger Morgen voller Kultur, Musik und Lebensberichten der Massai.

Sehr lebendig berichteten auch einige Massai von ihren schwierigen Lebensbedingungen und den nützlichen Hilfen, die sie über die Projektarbeit erhalten haben. Den Massai, die ursprünglich ein Hirtenvolk sind, fehlt durch Trockenheit und Dürre jegliche Lebensgrundlage. Die Folgen sind Hunger und Not unter den Massai. Hier unterstützt „Hilfe für die Massai“ mit ihren verschiedenen Angeboten.

So kam auch die Massai Esther zu Wort, mittlerweile eine junge Frau, die durch das Patenprogramm von „Hilfe für die Massai“ eine gute Schullaufbahn absolvieren konnte. Durch ihre erfolgreiche Schulausbildung war es Esther möglich, eine medizinische Ausbildung abzuschließen. Nun bringt sie ihre Kompetenzen in einem Krankenhaus ein, dass von „Hilfe für die Massai“ gegründet wurde.

Das Ermöglichen einer guten Schulausbildung sowie medizinischer Versorgung sind wesentliche Bausteine der christlich-humanitär geprägten Hilfsorganisation.

Unsere Schule hat daran angekoppelt das sogenannte „Tansania-Projekt“ ins Leben gerufen. Es unterstützt die Patenschaftsprogramme von „Hilfe für die Massai“ durch gemeinsame schulische Spendenaktionen, indem das GaM eine Patenschaft übernommen hat und für bestimmte Bedarfe Spenden sammelt.

Mit dem „Tansania-Projekt“ ermöglicht das GaM auf diese Weise „unserem Schulpatenkind“ Jenipher, einem 14-jährigen Massai-Mädchen, eine gute Schulausbildung  in Tansania, genauer gesagt in Malambo.

Die SchülerInnen des GaM planen auch weiterhin regelmäßig Aktionen im Rahmen des Tansania-Projekts zugunsten von Jenipher. Mal sehen, was sie sich in Zukunft noch einfallen lassen.