Am 09.03.2026 war es so weit: Die Lateiner begaben sich auf die Spuren der Römer in Trier.
Ein buntes Programm bot sich den Lateinkursen der Klassen 8 und 9 auf der Kursfahrt nach Trier. Los ging es mit einer turbulenten Zugfahrt mit der Deutschen Bahn. Sie reichte von einem glücklicherweise pünktlichen Start in Siegen, über einen passgenauen und schnellen Umstieg nach leichter Verspätung mit sehr kurzer Aufenthaltsdauer von noch gerade mal drei Minuten in Troisdorf, über Schienenersatzverkehr in Koblenz bis hin zu einer ruhigen Weiterfahrt nach Trier auf der letzten Etappe.
Das Wetter an diesen Tagen in Trier war meistens hervorragend. Bei schönem Sonnenschein checkten alle in der Unterkunft ein. Anschließend ermöglichte es eine kleine Stadtrallye den Kursen, eine erste eigene Erkundungstour der besten Sehenswürdigkeiten Triers zu machen und danach etwas nach der langen Anfahrt zu verschnaufen. Abends konnten alle weitere Eindrücke von Trier in einem Film erhalten.
Der zweite Tag war gefüllt mit einem abwechslungsreichen Programm: Zuerst fand bei Sonnenschein eine Togaführung mit Besichtigung der Porta Nigra, verschiedener Kirchen und des Amphitheaters statt. Auf lebendige Weise erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes über Triers Attraktionen. Auch ein Besuch am Nachmittag im Rheinischen Landesmuseum war kurzweilig, weil die Dame, die die Führung durchführte, eine ausgesprochen gute Rednerin war und viel Hintergrundwissen über die römischen Spuren in Trier beisteuerte.
Das Highlight war eine nächtliche, lebendige Führung durch das Innere der Porta Nigra im Rahmen eines schauspielerischen Programms, bei welchem sowohl Schülerinnen und Schüler als auch die Lateinlehrkräfte aktiv eingebunden wurden. Anschließend wurden vereinzelte abendliche Hungerattacken ausnahmsweise beim „goldenen M“ gestillt, Tischtennispartien in der Unterkunft oder andere Spiele gespielt oder einfach gemeinsam eine entspannte Zeit verbracht.
Die Unterkunft lag mitten in Trier in der Nähe der Einkaufspassage. Dies ermöglichte allen tagsüber in den Zeiten zwischen den einzelnen Programmpunkten etwas zu bummeln, zu essen oder zu trinken oder auch einmal in der Unterkunft einzukehren.
An allen Tagen brachten sich die Schülerinnen und Schüler mit informativen Beiträgen und kleinen Impulsreferaten zu einzelnen Sehenswürdigkeiten ein, wie auch am Mittwochmorgen, dem Tag der Abreise. Nach den kurzen Inputs beispielsweise zum Trierer Dom oder zur Judengasse hatten alle Zeit zur freien Verfügung, um zu bummeln und sich mit Proviant zu versorgen. Nach einer langen, aber reibungslosen und ruhigen Rückfahrt kamen wir wieder gesund und munter in Siegen an.
Eine vielseitige, kurzweilige, lehrreiche und auch lustige Fahrt mit viel Input war erfolgreich zu Ende gegangen ;-).



